Irisgarten

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Der Irisgarten

Durch die 1.169,95 qm große Fläche des Irisgartens schlängelt sich der Bach, der in einige kleinere Teiche übergeht und in den großen Teich mündet.

Das Areal beherbert außer den Irissorten vor allem die Taglilie, die Prachtscharte, die Junkerlilie und den Sumpfknöterich, der wegen der grasartigen Blätter und ähnlicher Standortansprüche hervorragend zu den Iris passt. (Blütezeit von April bis Mai / Juni). Hinter der Sitzbank ist auch der Liebesperlenstrauch zu finden.

 Der IrisgartenIrisarten, zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) gehörend, sind krautartige Blütenpflanzen und in der nördlichen "gemäßigten" Hemisphäre verbreitet. Es handelt sich um sogenannte Geophyten, Pflanzen, die über verdickte, unterirdische Organe (Nährstoffspeicher) verfügen, aus denen sie rasch und frühzeitig im Jahr austreiben können.

Die Blüten der namensgebenden Gattung Schwertlilie sind sehr charakteristisch gebaut; sie weisen jeweils drei aufrechte „Domblätter“ und drei nach außen gerichtete, sogenannte „Hängeblätter“ auf und einen von der Basis der Blütenhülle umgebenen, unterständigen Fruchtknoten. Als Frucht bildet sich eine Kapsel. Manche Gruppen dieser Gattung besitzen einen sogenannten „Bart“ aus auffällig und oft kontrastierend gefärbten Haaren in der Mitte der Hängeblätter, nach ihrem wissenschaftlichen Namen Iris- Barbata- Hybriden genannt.

 Der Bachlauf im IrisgartenTypischerweise besitzen die Schwertliliengewächse lange, schmale (schwertförmige), zweizeilig angeordnete Blätter, die sich am Grund gegenseitig umschließen. Die Gattung Schwertlilie enthält etwa 200 Arten, die nach ihrer Wuchsform in zwei Gruppen eingeteilt werden können. Die erste Gruppe besitzt unterirdisch kriechende Sprossarten, sogenannte Rhizome; zu dieser Gruppe gehören auch die barttragenden Schwertlilien. Die zweite Gruppe weist Zwiebeln auf; hier finden sich die kleineren Formen wie die Netz- Schwertlilie, die häufig im Steingarten gepflanzt werden. Die Lilie ist trotz ihres Namens nicht mit der Schwertlilie verwandt.

Außer ihrem Wert als Zierpflanze haben die Mitglieder der Familie kaum wirtschaftliche Bedeutung. Die Rhizome einiger Arten, hauptsächlich der Florentiner Schwertlilie, werden getrocknet und zur Iriswurzel zermalen, die man in Parfümen und anderen Kosmetika verwendet.

Text: Stadt Solingen / Foto: Matthias Nitsche