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Die Themengärten

Alpinum

Das Alpinum erstreckt sich über eine Fläche von 870 qm und bildet den höchsten Punkt des Gartens.

Im Alpinum findet man für den Alpenraum typische Pflanzen. Hier entspringt auch der Bach, der sich durch die Anlage schlängelt und am tiefsten Punkt des Gartens in den Teich mündet.

Mediterraner Garten

Am wärmsten Punkt des Botanischen Gartens finden wir auf 40qm Pflanzen aus Südeuropa oder Mittelamerika, die auch in unseren Breiten wachsen.

Das wird begünstigt durch die Glaswände der Schauhäuser, die den Garten von zwei Seiten umschließen und dafür sorgen, dass sich hier die Luft durch die Sonneneinstrahlung auf das Glas stark erwärmt.

Bauerngarten

2023 wurde der Bauerngarten neu angelegt, vieles befindet sich hier noch im Wachstum, weckt aber schon Freude für die kommenden Jahre

Der von der Stiftung Botanischer Garten Solingen e.V. gepflegte Bauerngarten ist 642,70 qm groß und unterteilt sich in eine Rasenfläche mit drei Kugelahornbäumen und eine Stauden- und Wechselbepflanzungsfläche von 226 qm.

Biblischer Garten

Dieser Themengarten wurde 2008 von dem Landschaftsgärtner Erich Storsberg angelegt.

In acht unterschiedlich geometrisch gestalteten Hochbeeten wachsen Pflanzen, die in der Bibel erwähnt werden.

Sichtungsgarten

Auf einer Fläche von 139,03 qm hat die Stiftung Botanischer Garten Solingen in Zusammenarbeit mit der Firma Kiepenkerl ein Schau- und -Sichtungsbeet angelegt.

Im Frühjahr blühen in den 18 Einzelbeeten rund 13.000 Tulpen, Hyazinthen, Kaiserkronen und Narzissen. Im Sommer kommt dann die Dahlienbepflanzung mit über 900 Pflanzen, deren Pflegekosten die Stiftung Botanischer Garten übernimmt.

Stauden und Wechselbepflanzung

Auf der 364 qm großen Wechselbepflanzung befinden sich so genannte „Ein- und Zweijährige“, Sommerblumen, die in den Sommermonaten und im Herbst ihre ganze Schönheit entfalten.

Auf der sonnigen Terrassenfläche des Botanischen Gartens ist es möglich, die Vielfalt der in Kultur befindlichen Arten trockener Standorte und steppenähnliche Gebiete zu demonstrieren. Zwischen der Stauden- und Rosenbepflanzung befindet sich die Sonnenuhr, die Anfang der 80er Jahre von der Stadtsparkasse Solingen gespendet wurde.

Lebensraum Staudenbeet

Die richtige Mischung macht’s: Stauden sind Begleiter von Gehölzen, wildkrautverhindernde Unterpflanzung und abwechslungsreicher Schmuck.

Die bei uns verwendeten Stauden stammen aus allen Teilen der Welt und aus den unterschiedlichsten Lebensräumen.

Rosengarten

Der Verein zur „Förderung der Rosenkultur des Bergischen Landes Solingen, gegr. 1877 e.V.“ hat 1998 und 2003 auf insgesamt ca. 160 qm einen Rosengarten errichtet, der als Sichtungsgarten genutzt wird.

Die erforderlichen Rosen wurden bzw. werden von den Züchtern kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Mitglieder des Vereins pflanzen und pflegen die Rosen im ehrenamtlichen Einsatz.

Heilpflanzenbeet nach dem Capitulare de villis

Dieser Heilpflanzengarten wurde ursprünglich 2005 auf ca. 60 qm angelegt und 2015 neu gestaltet.

Dabei wurde auch die Fruchtfolge einiger Pflanzen berücksichtigt. In den 24 Einzelbeeten wachsen ca. 55 Pflanzen, die im Kapitel 70 des Capitulare de villis aufgeführt sind.

Kräutergarten

Das Kräuterbeet wurde ursprünglich 2004 vom Solinger Ortsverband des Hausfrauenbundes angelegt.

Auf dem rund 60qm großen Kräuterbeet, das mit Buchsbaum eingesäumt ist, wachsen zahlreiche heimische Küchenkräuter.

Farnmauer

Alte Mauern sind ganz spezielle Lebensräume.

Gerade in Solingen mit seinen kalkarmen Böden, bieten sie mit ihren Kalkmörtelfugen häufig letzte Zufluchtsorte für seltene Pflanzenarten. So findet beispielsweise der vom Aussterben bedrohte Ruprechtsfarn (Gymnocarpium robertianum) hier einen günstigen Standort zum Wachstum.

Heidegarten

Mit etwas über 3.000 qm ist der Heidegarten der größte Themengarten.

An einem Hang liegend beheimatet er neben den typischen Heidekräutern zahlreiche Mitglieder der Familie Ericaceae. Sie blühen oft, wenn sogar noch Schnee fällt, wie es im Namen Schnee-Heide (Erica herbacea) zum Ausdruck kommt. So bringt die früh blühende Heide die ersten Farbtupfer in den Garten.

Teichanlage

Die Teichanlage ist der tiefste Punkt des Botanischen Gartens. Sie umfasst eine Fläche von 2.140 qm, davon sind ca. 500 qm Wasserfläche.

Goldfische, Rotaugen, Dreistachliger Stichling, Goldorfen, Bitterlinge und Karpfen fühlen sich im Teich wohl. Aber auch Enten, Teichhühner, der grüne Wasserfrosch und sogar drei Rotwangen-Schildkröten kann man im Schilf des Teiches beobachten. Im Frühjahr blühen auch die Vogelkirsche und die Japanische Zierkirsche und locken viele verschiedene Vogelarten an.

Irisgarten

Durch die 1.170 qm große Fläche des Irisgartens schlängelt sich der Bach, der in einige kleinere Teiche übergeht und in den großen Teich mündet.

Das Areal beherbert außer den Irissorten vor allem die Taglilie, die Prachtscharte, die Junkerlilie und den Sumpfknöterich. Hinter der Sitzbank ist auch der Liebesperlenstrauch zu finden.

Primelgarten

Durch den 2.010 qm großen Primelgarten schlängelt sich der Bachlauf des Botanischen Gartens.

Die Blütezeit der hier im Garten angepflanzten Primelsorten reicht von März bis August.

Koniferenquartier

Das Koniferen-Quartier befindet sich gegenüber dem Primel-Garten.

Obwohl meist weniger fotogen als die blühenden Laubgehölze, kann der Besucher hier vielfältigen Koniferen (= Zapfenträger) begegnen. Aber auch in den anderen Quartieren sind die Nadelgehölze immer wieder mit prominenten Exemplaren vertreten.

Laubbäume

Im Botanischen Garten finden Sie neben vielen schönen Sträuchern aus aller Welt mehr als 50 verschieden Laubbaum-Arten.

Neben den in Europa heimischen Bäumen wie Linden, Kastanien, Hainbuchen, Esche, Baumhasel, Ahorn-Arten und Obst-Bäumen finden sich darunter auch einige „Exoten“ aus Nord- und Südamerika und Asien.